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Jugend Eine Welt, ein Verein der Salesianer Don Boscos, denen ich über viele Jahre verbunden bin, rufen nach der Erdbebenkatastrophe um Spenden auf. Viele erfolgreiche Projekte wurden zerstört und leider kamen auch einige Salesianer ums Leben. Bilder folgen noch.... Falls Sie gezielt spenden wollen, bitte an folgende Kontonummer: Jugend Eine Welt Österreich PSK 92.083 767, BLZ 60.000 Kennwort: Haiti IBAN:AT02 6000 0000 9208 3767, BIC:OPSKATWW Onlinespenden: www.jugendeinewelt.at Alle Spenden an uns sind für Privatpersonen, Firmen und Stiftungen von der Steuer absetzbar!
Bericht von Jugend Eine Welt: Don Bosco in Haiti 66 Salesianer Don Boscos sorgen an acht Standorten für das Wohl von Kindern und Jugendlichen. Die meisten Mitbrüder sind Haitianer. Auf der ganzen Insel verteilt, wie auf der Karte zu sehen, betreiben die Salesianer: • 4 Jugendzentren • 3 Pastoral- /Sozialzentren • 3 Vor- /Grundschulen • 2 weiterführende Schulen • 2 Berufsbildungszentren In Port-au-Prince betreiben die Patres:• eine Grundschule, über 600 Schüler erhalten täglich ein kostenloses Mittagessen • eine technische Berufsschule mit 1200 Auszubildenden • einen Kindergarten, hauptsächlich für Kinder Berufstätiger und alleinerziehender Mütter • 54 kleine Gehsteigschulen, die für Bildung in den Slums sorgen und ein kostenloses Mittagessen für 9000 Schüler bereitstellen • das Straßenkinderzentrum Lakou-Lakay, das Straßenkindern eine erste Anlaufstelle gewährt und sie auf eine schulische und berufliche Ausbildung vorbereitet • ein Jugendzentrum, das täglich von mehr als 250 Jugendlichen besucht wird Kurzer historischer RückblickDie Geschichte der salesianischen Präsenz auf Haiti geht auf das Jahr 1934 zurück. Der damalige Präsident von Haiti, Élie Sténio Vincent, besuchte ein Don Bosco Werk in der Dominikanischen Republik und war begeistert. Kurz danach bat er Mons. Pittini, Erzbischof von Santo Domingo, ein ähnliches Zentrum in Port-Au-Prince aufzubauen. Dank der Arbeit einiger salesianischer Missionare wurde im Jahr 1936 das erste Don Bosco Werk auf Haiti gegründet: “Ecole Nationale des Arts et Métiers“. Diese Berufsbildungsschule etablierte sich in wenigen Jahren dank des Engagements der ersten Salesianer zur besten Schule der Nation. 1946 legte der erste haitianische Salesianer seine Profess ab. Zwischen 1951 und 1955 erweiterten die Salesianer ihr Werk an zwei weiteren Orten: Petion Ville und Cap-Haitien. Bei der Gründung gehörte Haiti zur SDBProvinz „Mexiko-Antillen“, danach zur Provinz „Antillen“, zusammen mit Kuba, der Dominikanischen Republik und Puerto Rico. Seit 1992 ist Haiti eine Visitatorie mit dem Namen „Beato Filippo Rinaldi“ mit Sitz in Port-Au-Prince.
Aktuell gibt es zehn Präsenzen. Davon sind drei Ausbildungshäuser, ein Vornoviziat, ein Noviziat und ein Postnoviziat. Aktueller Provinzial ist P. Jacques Charles SDB.
Die Don Bosco Schwestern
74 Don Bosco Schwestern (Figlie di Maria Ausiliatrice – FMA) arbeiten auf Haiti in 13 Gemeinschaften. Der Schwerpunkt liegt in der Erziehung und Ausbildung der ärmsten Kinder und Jugendlichen. Auf der ganzen Insel verteilt,betreiben die Don Bosco Schwestern (oft in enger Zusammenarbeit mit den Salesianern):
• 8 Vorschulen • 12 Grundschulen • 3 Oberschulen • 3 Berufsschulen • 7 Zentren zur sozialen Förderung • 5 Internate und Familienhäuser • 6 Jugendzentren und Oratorien
In Port-Au-Prince betreiben die Schwestern sechs Gemeinschaften und mehrere Einrichtungen: Schulen und Berufsschulen, Internate, Zentren für die Aufnahme von Straßenkindern Jugendzentren, Oratorien etc.
Kurzer historischer RückblickDie Geschichte der Präsenz der Don Bosco Schwestern auf Haiti beginnt im Jahr 1935: Sechs Missionarinnen gründeten die erste Gemeinschaft und die erste Schule. Bis 1941 gehörte Haiti zur FMA-Provinz „Mexico“ und von 1941 bis 1991 zur FMA-Provinz „Antillen“. 1991 wurde Haiti eine Visitatorie und 1997 eine Provinz mit dem Namen „N.S del Perpetuo Soccorso“ mit Sitz in Port-Au-Prince. Aktuelle Provinzialin ist Sr. Jean Marie Claire FMA.
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