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Jeder zweite Mensch lebt in Armut. Das heißt diese Menschen leben von einem Einkommen unter zwei US-$ pro Tag. Nie wäre es mir Motivation genug gewesen, ausschließlich für Aktionäre und zu meiner Bereicherung zu arbeiten. Die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern vor Ort, ist die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit. Das Bewusstsein, dass mein Beitrag nicht die Welt retten wird aber einzelnen Menschen das Selbstvertrauen zurückgibt, das ihnen schon Generationen zuvor genommen wurde, gibt mir die Kraft weiter zu machen. |
Grundlegende Überlegungen55% aller Menschen leben nach Angaben der Weltbank in Armut, d. h. mit einem Einkommen unter 2 US-$ pro Tag, darunter 23,2% die nur über einen US-$ pro Tag verfügen und damit in extremer Armut leben. Grund genug also, sich in den Dienst der Bekämpfung dieser Tatsachen zu stellen. In jugendlichen Jahren stieß mir diese Ungerechtigkeit schon auf und seither zieht sich die Arbeit und das Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) wie ein roter Faden durch mein Leben. Nach außen hin sieht's zwar nicht so aus, da ich bisher nur ein Jahr in der aktiven Arbeit in Swasiland tätig war, jedoch waren und sind alle meine Tätigkeiten in beruflicher und privater Hinsicht immer strikt auf das Ziel ausgerichtet, optimale Arbeit für Menschen leisten zu können, die von den Möglichkeiten, die wir, in den industrialisierten Ländern haben, abgeschnitten sind. Nie wäre es mir Motivation genug gewesen, ausschließlich für Aktionäre und zu meiner Bereicherung zu arbeiten. Weiterbildung heißt für mich, weiteres Rüstzeug zur Weitergabe an die benachteiligte Welt zu erhalten. Durch meine technische Ausbildung, versuche ich, in diesem Bereich beratend und praktisch tätig zu sein. Wichtig ist mir dabei die Nachhaltigkeit, d. h., dass das Projekt auch ohne meine Unterstützung weiterlaufen muss. Gerade in technischen Projekten fehlt es oft an Wartung und der damit verbundenen Langfristigkeit. Darum ist die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern vor Ort die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit. Das Bewusstsein, dass mein Beitrag nicht die Welt retten wird aber einzelnen Menschen das Selbstvertrauen zurückgibt, das ihnen schon Generationen zuvor genommen wurde, gibt mir die Kraft, trotz vieler Rückschläge, weiter zu machen. In Swasiland konnte ich erfahren, dass es sich hier nicht um theoretische Ansätze handelt, sondern diese durchaus funktionieren. |
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